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14.01.2020 News

Viel los bei den Rainbow Stars

Die Fußballmannschaft der Lebenshilfe ist mit großem Winterprogramm beschäftigt gewesen und stellt ihren neuen Trainer vor.

Anders als im deutschen Fußball üblich, haben die Rainbow Stars Soccer weitestgehend auf eine Winterpause verzichtet. Stattdessen gab es sogar ein besonderes Programm. Seit Mai verfolgt Schalke 04-Profi Bastian Oczipka den Werdegang der Unified Mannschaft. Neben einer Trainingseinheit mit ihm gab es mehrfach Glückwünsche und Videobotschaften und Ende des Jahres gab es dann ein Wiedersehen: der Bundesligaspieler lud alle Goldmedaillengewinner aus Hamm im Juni zu einem seiner Heimspiele in die Schalker Veltins-Arena ein, danach gab es noch eine private Autogrammstunde in den Katakomben des Stadions. Vielen Lebenshilfe-Sportlern wurde dank Oczipka ihr erster Stadionbesuch überhaupt ermöglicht.

Die nächste großartige Geste kam vom Kooperationsverein SSVg Velbert. Im Velberter EMKA-Sportzentrum boten sechs Oberligaspieler, darunter sogar der Kapitän und der englische Top-Torjäger, eine mehrstündige Trainingseinheit für die Athleten mit Handicap an. Zahlreiche Zuschauer wurden mitgebracht oder waren zufällig vor Ort und nicht nur deswegen wird der Abend bei keinem Beteiligten so schnell in Vergessenheit geraten.

Auch im neuen Jahr sind die Kicker aus dem Kreis sofort wieder aktiv geworden. Eine personelle Ergänzung gibt es derweil an der Seitenlinie: Max Clashaus, ebenfalls FSJler bei der Lebenshilfe, heißt der neue Co-Trainer an der Seite von Cheftrainer Eric Glindemann. „Ich kenne Max privat sehr gut und konnte ihn sofort von dem Projekt überzeugen. Er war ja letztes Jahr schon mal als Unified-Partner dabei“, kommentiert Glindemann seine Verstärkung. Grund für den Neuzugang ist u.a. die extrem gewachsene Kadergröße. Seinen Einstand gab Clashaus Anfang Januar auf einem Turnier bei der Lebenshilfe Waltrop. Für ersatzgeschwächte Rainbow Stars reichte es dieses Mal zwar nicht zum Turniersieg, trotzdem hatten die Sportler großen Spaß an ihrem vierten Platz. „Ein paar Jungs zocken schon ganz gut. Ab jetzt können wir unsere einzelnen Athletinnen und Athleten auch individuell besser fördern“, resümierte Clashaus nach seinem gelungenem Debüt.

Im Übrigen sind die Trainer weiterhin auf der Suche nach jungen, talentierten Fußballern.