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Coronavirus
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Aktuelle Informationen zum Umgang mit dem Coronavirus

Die vergangenen Monate haben uns vor viele Herausforderungen gestellt. Der Alltag in unseren Häusern hat sich für die Bewohner*innen, Mitarbeiter*innen und Angehörigen erheblich verändert. Wir danken Ihnen allen für Ihre Besonnenheit und das gegenseitige Vertrauen.

Die Fallzahlen sinken seit einigen Wochen und wir sind glücklich, dass fast alle Bewohner*innen unserer Wohnhäuser und Mitarbeiter*innen die Impfangebote wahrgenommen haben. Nach den vielen Einschränkungen im vergangenen Jahr, beschreiten wir achtsam den Weg in Richtung Normalität.

Wenn die Umsetzung der Maßnahmen weiterhin einige erhebliche Entbehrungen für uns alle bedeutet, teilen wir uneingeschränkt die Auffassung, alles zu tun, um eine weitere Ausbreitung zu verhindern. Melden Sie sich gerne bei unseren Mitarbeiter*innen, den Wohneinrichtungsleiter*innen, der Geschäftsführung oder unserem Vorstand mit Ihren Fragen, Sorgen oder Anregungen.

Verfügungen und Verordnungen

Die aktuellen Verordnungen und Allgemeinverfügungen finden Sie unter www.mags.nrw/coronavirus-rechtlicheregelungen-nrw


Für uns gelten weiterhin neben der Corona-Schutzverordnung weiterhin eine Vielzahl von Verfügungen und Verordnungen. Die Maßnahmen passen wir den jeweils geltenden Bestimmungen an.

Hierbei sind für uns relevant:

Allgemein

  • Coronaschutzverordnung – CoronaSchVO
  • Corona-Test-und-Quarantäneverordnung – CoronaTestQuarantäneVO

Für unsere Wohnangebote

  • Allgemeinverfügung des Ministeriums für Arbeit, Gesundheit und Soziales (CoronaAVEinrichtung)

Für Frühförderung, FUD und tagesstrukturierende Angebote

  • Coronabetreuungsverordnung – CoronaBetrVO

Impfungen

Allen Bewohnenden und Mitarbeiter*innen unserer besonderen Wohnformen und anbieterverantworteten Wohngemeinschaften konnte inzwischen ein komplettes Impfangebot unterbreitet werden. Seit dem 19.06.2021 gelten nun in allen Häusern sowohl die Bewohner*innen als auch die Mitarbeiter*innen, die dieses Impfangebot angenommen haben, als vollständig immunisiert. 

Dies erleichtert uns alle sehr, da so das Risiko einer Covid-19-Erkrankung und eine schweren Verlaufes deutlich verringert werden kann. Des Weiteren gelten für vollständig immunisierte Personen zum Teil andere Regelungen. Bei vollständig immunisierten Personen spricht man von Personen, deren Zweitimpfung mindestens 14 Tage vergangen ist oder deren Covid-19-Erkrankung nicht länger als ein halbes Jahr her ist.

Besuchsregelungen in unseren Häusern

Alle Bewohnenden dürfen wieder zeitlich uneingeschränkten Besuch in ihren Zimmern empfangen. Die Zahl der Besucher*innen richtet sich nach der aktuellen Inzidenz und den dafür geltenden Regelungen gemäß Corona Schutzverordnung. Zum jetzigen Zeitpunkt dürfen gleichzeitig zwei Besucher*innen, die nicht geimpft oder genesen sind, eine*n Bewohner*in besuchen oder 5 immunisierte Haushalte.

Die Hygiene- und Schutzregeln für Besucher hängen im Eingangsbereich aus und werden den Besuchern mündlich erläutert.

Planung der Besuche

  • Besucher*innen werden um vorherige Anmeldung und Absprache gebeten, um eine Überlastung der Mitarbeiter (Empfangssituation) zu vermeiden.
  • Der Besuch kann stattfinden in den bestehenden Arealen oder im Einzelzimmer, ein Aufenthalt in anderen Räumlichkeiten (z.B. Gruppenraum) ist nicht möglich.
  • Außenaktivitäten sind unbegrenzt möglich.

Durchführung des Besuches

  • Besucher*innen müssen weiterhin klingeln und werden von den Mitarbeitenden empfangen.
  • Vor Eintritt findet ein Screening durch die Mitarbeiter*innen unter Verwendung unseres standardisierten Screening Bogens (Dokument „Kurzscreenig für Besucher“) statt. Dieser beinhaltet Fragen, zur Symptomfreiheit und Kontakt zu Covid-infizierten Personen. Ebenso findet unter Verwendung eines Infrarot-Thermometers eine Temperaturmessung statt. Ab einer Temperatur von 37,5°Celsius muss der Eintritt versagt werden, ebenso, wenn angegeben wird, dass in den vergangenen 14 Tagen Symptome eingetreten sind, die auf eine Corona-Infektion hinweisen oder bei nicht immunisierten Besuchern der Kontakt zu infizierten Personen bestand.
  • Der ausgefüllte Screening-Bogen ist in einem separaten Ordner datenschutzsicher abzuheften. Ein zusätzlicher Eintrag im vorhandenen Besucherregister ist nicht notwendig. Der Bogen wird nach vier Wochen datenschutzsicher vernichtet.
  • Besucher*innen, die die Mitarbeit beim Symptommonitoring ablehnen, wird der Zutritt ins Haus verwehrt, es sei denn ihr Besuch dient der Begleitung Sterbender.
  • Besucher*innen, die nicht vollständig immunisiert werden, benötigen ein negatives Coronaschnelltestergebnis, welches nicht älter als 48 Stunden ist. Bei Besucher*innen, die vollständig immunisiert sind, entfällt die Testpflicht. Für jede Einrichtung wird eine Liste angefertigt, in der sich die vollständig immunisierten Besucher*innen registrieren lassen können, um nicht regelmäßig ihren Immunisierungsnachweis vorzeigen zu müssen (Ausnahme: Genesene gelten ab sechs Monaten nach der Immunisierung nicht mehr als immunisiert).
  • Besucher*innen müssen beim gesamten Besuch einen Mund-Nasen-Schutz tragen und beim Eintritt und Verlassen des Hauses die Hände desinfizieren. Die Abstandsregelungen müssen weiterhin angewandt werden. Dieser kann unterschritten werden, wenn die besuchte Person über einen vollständigen Immunschutz verfügt oder ebenfalls eine MNS-Maske trägt. Bei Bedarf werden MNS-Masken durch uns zur Verfügung gestellt. Für Besucher*innen, die über einen vollständigen Immunschutz verfügen, entfällt die Maskenpflicht, wir appellieren allerdings weiterhin, eine Maske zu tragen.
  • Kontakte zu weiteren Bewohnenden, Mitarbeiter*innen oder Besucher*innen im Nahkontakt sind zu vermeiden.
  • Besucher*innen soll bedarfsgerecht ein Testungsangebot gemacht werden.

Außenareale

Kann im Außenbereich ein Abstand von 1,5 Metern eingehalten werden, brauchen die Besucher*innen keinen Mund- und Nasenschutz tragen. Für Besucher*innen, die über einen vollständigen Immunschutz verfügen, entfällt die Maskenpflicht.

Testpflicht

  • Für alle Bewohner*innen entfällt die wöchentliche Testpflicht. Ihnen wird 14tägig ein Testungsangebot unterbreitet.
  • Die Mitarbeiter*innen werden zweimal die Woche getestet. Eine Ausnahme bilden hier die immunisierten Mitarbeiter*innen, die von der Testpflicht befreit sind, weiterhin bieten wir ihnen aber eine Testung an.
  • Besucher*innen: siehe Abschnitt Besuche

Testungszeiten für nicht getestete oder nicht immunisierte Besucher*innen

Montags 11 bis 15 Uhr und freitags 17 bis 19 Uhr
Ort: Wohnstätte Wordenbecker Weg 47 (Wintergarten)
Ansprechpartnerinnen: Frau Morzinietz und Frau Waclawczik
Tel. 02051 / 80920-0

Mittwochs 10 bis 12 Uhr und freitags 14 bis 17 Uhr
Ort: Wohnstätte Heiligenhaus, Abtskücherstr. 22
Ansprechpartner: Christian Hitzbleck
Tel. 02056-985220

Termine nach Absprache
Ort: Wohnstätte Werdener Straße 4
Ansprechpartner: Björn Kremer
Tel. 02102 / 16870-24

Dienstag, Donnerstag, Samstag von 10.30 bis 12.30 Uhr
Ort: Hard 23, Langenfeld
Ansprechpartnerin: Nina Basso
Tel. 02173 / 4997810

Ausflüge und Spaziergänge der Bewohnenden

Alle Bewohnenden können die Einrichtung verlassen. Die Mitarbeiter*innen unterstützen die Bewohnenden bei der Einhaltung der Hygieneregeln. Sie achten darauf, dass alle Bewohner*innen bei jedem Verlassen des Hauses mit einer angemessenen MNS-Maske ausgestattet sind und erinnern an das Tragen dieser.

Wochenendbesuche

Aufenthalte über das Wochenende sind möglich.

  • Es wird darum gebeten, die Abholung und Rückkehr der Bewohnenden mit den Mitarbeiter*innen zu terminieren.
  • Bei der Abholung wird ein Kurzscreening bei den Angehörigen inklusive Temperaturmessung durchgeführt.
  • Bei der Rückkehr wird ein Kurzscreening beim Bewohnenden inklusive Temperarturmessung durchgeführt.
  • Sollte der Bewohnende Erkältungssymptome aufweisen, sind wir gezwungen zum Zeitpunkt der Wiederkehr einen Covid-Schnelltest durchzuführen.
  • Die Angehörigen wurden angehalten, die Einrichtung zu informieren, wenn Erkältungssyndrome während des Aufenthaltes entstehen. In diesem Fall wird vorab die Rückkehrsituation geklärt.
  • Sollte im absoluten Ausnahmefall aus Schutz- und Hygienegründen ein Wochenendaufenthalt nicht zu verantworten sein, muss die Einrichtungsleitung begründet eine Einzelfallentscheidung treffen und die zuständige Heimaufsicht hierüber informieren.

Zutritt durch externe Dienstleister

Neben den Besuchen ist auch der Zugang durch Dienstleister zur medizinisch-pflegerischen Versorgung und zur weiteren Grundversorgung (Friseur, Fußpflege) ohne zwingend medizinische Notwendigkeit wieder möglich

  • Bei Zutritt erfolgt das Kurzscreening in der jeweils gültigen Version
  • Therapeuten, die Kontakt zu Coronavirus-Infizierten oder begründeten Verdachtsfällen hatten, dürfen unsere Häuser nicht betreten, ebenfalls nicht bei Symptomen, die auf den Coronavirus schließen lassen können.
  • Bei gesichtsnahen Dienstleistungen und nicht einhaltbaren Schutzabständen müssen Beschäftigte während der Behandlung mindestens eine FFP2-, eine KN95- oder N95-Maske tragen. Diese wird nur durch das Tragen einer MNS-Maske ersetzt, wenn sowohl Bewohner*in als auch Dienstleister*in beide vollständig immunisiert sind.
  • Dienstleister müssen das negative Ergebnis eines Coronaschnelltestes vorweisen, welches nicht älter als 48 Stunden sein darf. Die Einrichtungen müssen den Dienstleistern zu deren Tätigkeitszeiträumen ein Testangebot unterbreiten. Bei Dienstleistern mit einem vollständigen Immunschutz entfällt die Testpflicht.
  • Die Richtlinien gem. Infektionsschutzgesetz (IfSG) sind dem Therapeuten bekannt und werden zwingend umgesetzt, gleichfalls die Hygieneanforderungen der Lebenshilfe zum Zeitpunkt der Durchführung.
  • Die Therapie findet im Zimmer des jeweiligen Bewohners statt, eine Behandlung weiterer Personen in gleicher Schutzausrüstung ist nicht gestattet.

Hygieneregeln, Schutzkonzept und Quarantäne

Für einen möglichen Corona-Verdacht in unserer Kreisvereinigung haben wir frühzeitig viele Vorkehrungen getroffen, u.a. einen verbindlichen Ablaufplan für einen Corona-Verdachtsfall und angepasste Schutz- und Hygienemaßnahmen.

Im Verdachtsfall oder beim Kontakt zu einer positiv auf das Corona-Virus getesteten Person sorgen wir für eine entsprechende Quarantäne. Dabei richten wir uns nach der jeweils aktuellen Quarantäne-Verordnung.

Veranstaltungen und Werkstattbesuch

Was uns besonders freut: Kleinere Veranstaltungen für Bewohner*innen, Mitarbeiter*innen und Angehörige sind unter Beachtung der Hygieneregeln wieder erlaubt.

Die meisten Werksattbesucher*innen sind ebenfalls immunisiert und wir haben uns mit den Werkstätten verständigt, dass alle nach und nach in ihre ursprünglichen Gruppen zurückkehren können. 

Die Hygieneregeln in unseren Häusern bleiben selbstverständlich bestehen. Wenn sich auch das Risiko der Erkrankung und Verbreitung deutlich verringert hat, bleiben wir achtsam.

Wir sind optimistisch, dass wir durch ihre Mithilfe unsere Bewohner und Bewohnerinnen vor einer Ansteckung mit Covid-19 schützen können und ihnen nach der langen Zeit wieder Teilhabe an der Gesellschaft und eine neue Normalität ermöglichen können.

Ambulante Angebote

Die Frühförderung und die Angebote des Familienunterstützenden Dienstes / Freizeitabteilung finden unter Einhaltung der Betreuungsverordnung und den entsprechenden Hygienerichtlinien statt.