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Coronavirus

Alle Informationen zum Thema Coronavirus

Auch unsere Angebote sind erheblich von den Maßnahmen betroffen, die helfen sollen, dass sich das Coronavirus nicht weiter ausbreitet. Hier haben wir für Sie alle Informationen gebündelt. Die seit dem 22.03.2020 wirksame „Verordnung zum Schutz vor Neuinfizierungen mit dem Coronavirus SARS-CoV-2“ wurde zuletzt zum 20.05.2020 angepasst. Wenn die Umsetzung auch erhebliche Einschränkungen für uns alle bedeutet, teilen wir uneingeschränkt die Auffassung, alles zu tun, um eine weitere Ausbreitung zu verhindern.

Gemeinsam kommen wir auch durch schwierige Zeiten. Gemeinsam finden wir Lösungen. Melden Sie sich gerne bei unseren Mitarbeiter*innen, den Wohneinrichtungsleiter*innen, der Geschäftsführung oder unserem Vorstand mit Ihren Fragen, Sorgen oder Anregungen.

Besuchsregelungen in unseren Häusern

Grundlage der vorläufigen Besuchsregelung ist die Verordnung „CoronaSchVO“ in der zum 20.05.20 gültigen Fassung sowie die Allgemeinverfügung „CoronaAVEingliederungs- und Sozialhilfe“ in der zum 15.05.20 gültigen Fassung.

Besuche erfolgen unter vollkommen anderen Bedingungen, als wir alle das gewohnt sind. Wir sehnen uns gemeinsam mit Ihnen, Ihren Angehörigen und unseren Mitarbeitern nach der Zeit, in der wir wieder ungezwungen miteinander zusammen sein können. Weiterhin organisieren unsere Mitarbeiter gerne Telefonate oder Videogespräche zwischen Ihnen und Ihren Angehörigen.

Unsere Besuchsregelungen müssen eingehalten werden und unsere Mitarbeiter wurden angewiesen, keine Abweichungen zuzulassen. Abweichungen dürfen im Einzelfall einzig durch die jeweilige Leitung genehmigt werden, die auch nur einen sehr engen Spielraum hat.

Besuche müssen zwingend telefonisch mit der Wohngruppe terminiert werden, da für jeden Besuch Vorkehrungen getroffen werden müssen. Ohne eine Terminvereinbarung kann kein Besuch stattfinden. Es stehen Termine für Besuchszeiten täglich zwischen 14.00 und 18.00 Uhr zur Verfügung.

  • Jeder Bewohner kann täglich einmal Besuch durch bis zu 2 Personen im Besucherareal empfangen.
  • Ein Besuch im Zimmer ist nur bei bettlägerigen Bewohnern möglich, alle anderen Besuche finden im hierzu geschaffenen Areal statt.
  • Besuche dauern maximal 45 Minuten, da im Anschluss desinfiziert und gelüftet werden muss. Gleichzeitig müssen Warteschlangen vermieden werden.
  • Bitte nutzen Sie die gekennzeichneten Klingeln. Auch unsere Bewohner öffnen Ihnen gerne. Kommen Sie aber erst herein, wenn ein Mitarbeiter Ihnen öffnet, da er Sie dann in die Hygieneregeln einweist.
  • Zur Einrichtung gehören auch unsere Außenbereiche. Wir haben gehört, dass Bewohner teilweise am Abend an ihrem Fenster besucht wurden. Wir müssen Sie dringend bitten, dies zu unterlassen.
  • Jeder Besucher ist bei jedem Besuch verpflichtet, einen Fragebogen auszufüllen. Personen mit Erkältungssymptomen dürfen die Einrichtung nicht betreten, gleichfalls keine Personen, die wissentlichmit einer Covid-19 infizierten Person oder einem Verdachtsfall Kontakt hatten.
  • Die Hygiene- und Schutzregeln auf den Aushängen in den Häusern sind umzusetzen.
  • Bei Besuchen in Innenarealen, müssen gemäß der ausgehangenen Regeln die Hände beim Betreten und beim Verlassen gewaschen und desinfiziert werden, bei Besuchen in den Außenarealen, müssen die Hände desinfiziert werden.
  • Es darf kein Körperkontakt zugelassen werden. Die Areale sind so eingerichtet, dass zwischen Ihnen und Ihrem Angehörigen ein Mindestabstand von 1,50 Metern eingehalten wird.
  • Als Besucher sind Sie verpflichtet, einen Mund-Nasen-Schutz zu tragen, den Ihnen die Lebenshilfe zur Verfügung stellt. Sollte der Besuch in einem Innenareal stattfinden, müssen Sie zusätzlich einen Schutzkittel tragen. Bei Besuchen von bettlägerigen Bewohnern werden Sie durch unsere Mitarbeiter in zusätzliche Hygiene- und Schutzregeln eingewiesen.
  • Sollte in besonderen Situationen der Abstand von 1,50 Metern unterschritten werden müssen, muss die Schutzausrüstung nach unseren Schutzstandards erhöht werden.
  • Sie dürfen keinen nahen Kontakt zu weiteren Bewohnern oder Mitarbeitern haben.

Besuche in unseren Häusern

Hier gelten weiterhin die am 14.05.20 aufgestellten Regelungen, da wir weiterhin das Betreten unserer Häuser auf das Notwendige beschränken müssen.

Gemeinsame Spaziergänge, Ausflüge und Begleitung von Arztbesuchen durch Angehörige

Neu ist, dass Spaziergänge, Ausflüge und die Begleitung z.B. zum Arzt wieder zugelassen werden. Hierbei müssen dennoch Schutz- und Hygienebedingungen eingehalten werden. Da Sie das Haus nicht betreten dürfen, bitten wir Sie auch für diese Aktivitäten um eine telefonische Anmeldung und eine Vereinbarung zum Zeitpunkt der Rückkehr. Bei der Wahl des Ausflugsziels möchten wir an Sie appellieren, keine Orte aufzusuchen, bei denen eine Kontaktvermeidung zu Dritten schwierig  ist.

Wochenendbesuche bei den Angehörigen

Aufenthalte über das Wochenende sind ebenfalls grundsätzlich wieder möglich. Neben den oben beschriebenen Verhaltensregeln sehen wir hier zusätzlich vor, dass das Kurzscreening Ihrer Person sowohl beim Abholen als auch bei der Rückkehr erfolgen wird. Ebenfalls muss bei der Wiederkehr ein Kurzscreening Ihres Angehörigen erfolgen, zusätzlich werden wir die Temperatur messen. Sie erhalten ein Merkblatt für den Wochenendbesuch und wir sprechen diesen bei Abholung mit Ihnen durch.

Daher bitten wir Sie, Abhol- und Rückkehrtermin verlässlich mit der Einrichtungsleitung telefonisch zu terminieren und zu planen.

Sollte im absoluten Ausnahmefall aus Schutz- und Hygienegründen ein Wochenendaufenthalt nicht zu verantworten sein, muss die Einrichtungsleitung begründet eine Einzelfallentscheidung treffen und die zuständige Heimaufsicht hierüber informieren.

Therapeuten, Friseure, Fußpflege

Neben den Besuchen sollen die Einrichtungen Dienstleistern zur medizinisch-pflegerischen Versorgung und zur weiteren Grundversorgung (Friseure, Fußpflege) unter strengen Hygienevorgaben einen Zugang zu den Einrichtungen ermöglichen.

Bislang haben wir im Rahmen des Besuchsverbotes nur bei ärztlich attestierter Notwendigkeit den Zutritt zugelassen. Unter Einhaltung der bereits geschaffenen strengen Hygienevorgaben werden wir den Zutritt auf die weitere Grundversorgung erweitern.

Dankeschön

Der Arbeitsalltag unserer Mitarbeiter*innen hat sich seit dem Werkstattverbot, dem Besuchsverbot, der Schließung der Frühförderung und dem Familienunterstützenden Dienst komplett verändert. Wir erleben innerhalb der Lebenshilfe eine sehr große Solidarität und wir können unseren Mitarbeiter*innen gar nicht genug danken und unsere Begeisterung für deren Ideenreichtum zum Ausdruck bringen.

Danke an unsere Angehörigen, die viel Verständnis zeigen und uns mit lobenden Worten ermutigen.

Danke auch an die Mitarbeiter*innen der Werkstätten des Kreises Mettmann und der Hephata Werkstatt, die seit den vorübergehenden Werkstattschließungen unsere Teams in den Häusern unterstützen.

Und ein großes Dankeschön an unser Team der Frühförderung, das sich ebenfalls in unseren Häusern engagiert.

Danke an die Menschen, die für uns ehrenamtlich Behelfsmasken nähen oder die Anschaffung von Schutzmaterial finanziell unterstützen.

Sie alle ermöglichen die bunte Vielfalt an Angeboten in unseren Häusern und sorgen dafür, dass unsere Bewohner*innen trotz der weitgehenden Isolation Abwechslung, Zuwendung und Beschäftigung erleben können.

Danke ganz besonders auch an die Stadt Heiligenhaus, die uns mit Räumlichkeiten unterstützt, falls wir unser Isolationszentrum öffnen müssen. 

Auswirkungen auf unsere Angebote

Weiterhin müssen wir noch auf das Angebot des Familienunterstützenden Dienstes verzichten.

Die Angebote der Heilpädagogischen Frühförderung stehen nun nach und nach wieder zur Verfügung, ebenfalls wird die Sportabteilung bald wieder öffnen können. Ein Hygienekonzept wurde zur Genehmigung eingereicht.

Hygieneregeln, Schutzkonzept und Quarantäne

Für einen möglichen Corona-Verdacht in unserer Kreisvereinigung haben wir frühzeitig viele Vorkehrungen getroffen, u.a. einen verbindlichen Ablaufplan für einen Corona-Verdachtsfall und angepasste Schutz- und Hygienemaßnahmen.

In unseren Häusern leben viele Personen, die im Infektionsfall zu den besonders hohen Risikogruppen gehören. Daher haben wir entschieden, in Heiligenhaus ein Isolationszentrum einzurichten, das infizierten Bewohnern unserer Kreisvereinigung zur Verfügung steht. Hierdurch können wir die Infektionskette in unseren Häusern frühzeitig durchbrechen. Wir haben die Angehörigen umfangreich in einem gesonderten Schreiben hierüber informiert.